Slowenien ist ein kleines Land mit nur 2.055.000 Einwohnern. Doch obwohl es nur ungefähr so groß ist wie Hessen, lässt es landschaftlich nicht zu wünschen übrig. Slowenien besitzt hohe Alpengebirge im Nordwesten, Mittelmeerstrände im Südosten und eine Tiefebene im Westen. Wälder und Felder dominieren den Rest des hügeligen Landes. Manche Gegenden kamen uns sehr bekannt vor. Denn Häuser, Dörfer und Geschäfte wie Lidl, dm und Hofer erinnerten uns sehr an Österreich oder Deutschland.
Dienstag, 7. März 2017
Freitag, 24. Februar 2017
Venedig, die Stadt der Selfie-Sticks
„Venedig muss man unbedingt mal gesehen haben“, wurde uns gesagt. Diese Gelegenheit wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen, zumal wir auf unserem EuroVelo 8 ohnehin an Venedig vorbeikamen. Kurz vor Ankunft stellten wir fest, dass Fahrräder in Venedig verboten sind. Zugegebenermaßen hätten die uns dort auch nicht viel gebracht. Ein Tretboot wäre sicherlich nützlicher gewesen. Da wir dieses aber auch nicht hatten und im rasenden Bootsverkehr der Stadt nicht hätten nutzen wollen, haben wir die Räder für eine Weile auf der Insel Lido gelassen und ein Vaporetto nach Venedig genommen.
Mittwoch, 15. Februar 2017
Italian Lifestyle und die Kunst des Brotbackens
Um zu unserem zweiten Projekt in Italien zu gelangen, mussten wir für ein paar Wochen den EuroVelo 8 verlassen und uns nach Mittelitalien in die Marken, eine Region zwischen Adria und Apennin, begeben. Hier haben wir drei Wochen mit Sara, Mauro und ihren beiden Kindern Tiago und Gaia verbracht. Vorgesehene Aufgaben in diesem Workaway-Projekt waren die Arbeit an Sara und Mauros Steinhaus fortzusetzen, die Steine eines zerfallenen Häuschens vor dem Wohnhaus abzutragen, diese an einem anderen Ort zu stapeln und den Kindern Sprachkurse zu geben. Durch die schlechte Wetterlage verbrachten wir jedoch mehr Zeit im Haus, halfen beim Kochen, Aufräumen und Putzen.
Dienstag, 24. Januar 2017
Hungrige italienische Eichhörnchen
Auf unserer Fahrradreise sind wir so einigen zutraulichen Tierchen begegnet. Aber eines hat uns besonders erstaunt: das turinische Eichhörnchen. Es näherte sich uns neugierig vor ein paar Wochen bei einem kurzen Stopp, als wir das Schutzblech an Arnaus Fahrrad geradebiegen wollten und nahm, was es kriegen konnte. Seht selbst:
Marcos kleine Öko-Farm
Marco ist gebürtiger Italiener, hat aber nicht viel Zeit in Italien verbracht, da seine Eltern aus beruflichen Gründen nach Südafrika ausgewandert sind und ihren damals 6-jährigen Sohn mitgenommen haben. Marco ist in seinem Leben viel herumgekommen. Erst spät ist er nach Norditalien zurückgekehrt, um seinen Sohn dort einzuschulen und ihm eine gute Erziehung zu ermöglichen. Im Februar 2016 hat Marco in Dorzano eine Öko-Farm gegründet und beherbergt nun andere Reisende. Wir haben eine Woche mit ihm verbracht, Kiwi-Bäume gestutzt, Holz zum Heizen beschafft und viel gelernt.
Donnerstag, 29. Dezember 2016
Bella Italia und die ewige Schlafplatzsuche
Nachdem wir an unseren letzten Tagen in Frankreich mit Regen und Schlamm zu kämpfen hatten, hatten wir uns kurzfristig entschlossen, das letzte Stück nach Italien mit dem Zug zurückzulegen. Doch was als gemütlicher Ruhetag im Zug gedacht war, verwandelte sich schnell in einen Albtraum. Wir hatten lange Wartezeiten – wie so oft durch Streiks des französischen Zugpersonals verursacht – und mussten unsere Fahrräder an jedem Bahnhof die vielen Treppenstufen hinauf hieven, um zu den Zügen zu gelangen. In Italien kamen wir zunächst am Küstenort Ventimiglia an und sind dann am Abend über die Alpen nach Cuneo gefahren. Leider konnten wir die schöne Aussicht nicht genießen, da es draußen schon dunkel war. Überrascht entdeckten wir erst am nächsten Morgen die schneebedeckte Landschaft um Cuneo herum.
Montag, 19. Dezember 2016
Frankeich: Unser erstes Projekt
Knapp zwei Wochen haben wir bei Caro und ihren beiden Töchtern, Silene und Jasmine, in Prémian (Südfrankreich) verbracht und fleißig bei der vorweihnachtlichen Herstellung von Bio-Lebensmitteln geholfen.
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