Nach unserem Projekt in Slawonien haben wir Bosnien und Herzegowina einmal von Norden nach Süden durchquert. Als wir vom kroatischen Slavonski Brod über die Grenze ins bosnische Brod führen, stach uns sofort ein riesiges Schild ins Augen, welches uns herzlich in der Republika Srpska willkommen hieß. Wir kamen also zunächst bei den bosnischen Serben an, die hier im Nordosten des Landes seit Ende des Bosnienkrieges ihre eigene politische Entität besitzen. Die Republika Srpska umfasst mit 49% fast die Hälfte des Staatsgebiets von Bosnien und Herzegowina. Und obwohl die offizielle Hauptstadt dieser Entität Sarajevo ist, gilt doch Banja Luka, die zweitgrößte bosnische Stadt, als De-facto-Hauptstadt der Republika Srpska.
Donnerstag, 20. April 2017
Dienstag, 11. April 2017
Bei Maryla in Ratkovica: eine kroatische Zeitreise
Nachdem wir schon einen Teil Kroatiens durchquert hatten, kamen in ein kleines Dorf namens Ratkovica, das nur aus einer Straße bestand und suchten – genau wie uns beschrieben wurde – nach einem grünen Haus, das wohl das einzige in der Nachbarschaft sein sollte. Dort wohnt Marie-Louise Petrovic, unser Gastgeberin, die von den anderen Dorfbewohnern Maryla genannt wird. Als wir am Haus ankamen lernten wir gleich Lucia, eine Freundin von Maryla und ihre Enkelin Veronika kennen, die Maryla regelmäßig auf ihrem Hof helfen. Verständigen konnten wir uns jedoch nur über Gestik und Mimik, denn wir sprachen nicht dieselbe Sprache. Lucia und Veronika führten uns dann zu Maryla, die sowohl Französisch als auch Kroatisch spricht.
Montag, 10. April 2017
Vlado und die Erasmus-Gruppe Samobor
Über die Website warmshowers.org, mit der man als Fahrradreisender von anderen Fahrradliebhabern beherbergt werden kann, haben wir Vlado kennengelernt. Er hat uns zwei Tage lang bei sich wohnen lassen und uns nicht nur seine Stadt Samobor (20 km westlich von Zagreb) gezeigt, sondern auch einer Gruppe von ca. 30 jungen Leuten aus verschiedenen Ländern Europas vorgestellt. Vlado ist im Vorstand einer Organisation namens Pozitiva, die am Erasmus-Austausch-Programm teilnimmt. Die Erasmus-Gruppe, die wir kennenlernten, hatte zwei Wochen in Kroatien verbracht, um für das alljährliche Faschingsfest der Stadt ein Theaterstück vorzubereiten, das sie nun vorführen durften. Dieses konnten wir uns gleich am ersten Abend unseres Aufenthalts anschauen und kamen so auch etwas in Faschingsstimmung.
Dienstag, 7. März 2017
Einmal quer durch Slowenien
Slowenien ist ein kleines Land mit nur 2.055.000 Einwohnern. Doch obwohl es nur ungefähr so groß ist wie Hessen, lässt es landschaftlich nicht zu wünschen übrig. Slowenien besitzt hohe Alpengebirge im Nordwesten, Mittelmeerstrände im Südosten und eine Tiefebene im Westen. Wälder und Felder dominieren den Rest des hügeligen Landes. Manche Gegenden kamen uns sehr bekannt vor. Denn Häuser, Dörfer und Geschäfte wie Lidl, dm und Hofer erinnerten uns sehr an Österreich oder Deutschland.
Freitag, 24. Februar 2017
Venedig, die Stadt der Selfie-Sticks
„Venedig muss man unbedingt mal gesehen haben“, wurde uns gesagt. Diese Gelegenheit wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen, zumal wir auf unserem EuroVelo 8 ohnehin an Venedig vorbeikamen. Kurz vor Ankunft stellten wir fest, dass Fahrräder in Venedig verboten sind. Zugegebenermaßen hätten die uns dort auch nicht viel gebracht. Ein Tretboot wäre sicherlich nützlicher gewesen. Da wir dieses aber auch nicht hatten und im rasenden Bootsverkehr der Stadt nicht hätten nutzen wollen, haben wir die Räder für eine Weile auf der Insel Lido gelassen und ein Vaporetto nach Venedig genommen.
Mittwoch, 15. Februar 2017
Italian Lifestyle und die Kunst des Brotbackens
Um zu unserem zweiten Projekt in Italien zu gelangen, mussten wir für ein paar Wochen den EuroVelo 8 verlassen und uns nach Mittelitalien in die Marken, eine Region zwischen Adria und Apennin, begeben. Hier haben wir drei Wochen mit Sara, Mauro und ihren beiden Kindern Tiago und Gaia verbracht. Vorgesehene Aufgaben in diesem Workaway-Projekt waren die Arbeit an Sara und Mauros Steinhaus fortzusetzen, die Steine eines zerfallenen Häuschens vor dem Wohnhaus abzutragen, diese an einem anderen Ort zu stapeln und den Kindern Sprachkurse zu geben. Durch die schlechte Wetterlage verbrachten wir jedoch mehr Zeit im Haus, halfen beim Kochen, Aufräumen und Putzen.
Dienstag, 24. Januar 2017
Hungrige italienische Eichhörnchen
Auf unserer Fahrradreise sind wir so einigen zutraulichen Tierchen begegnet. Aber eines hat uns besonders erstaunt: das turinische Eichhörnchen. Es näherte sich uns neugierig vor ein paar Wochen bei einem kurzen Stopp, als wir das Schutzblech an Arnaus Fahrrad geradebiegen wollten und nahm, was es kriegen konnte. Seht selbst:
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